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ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

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Dass die Zisterzienser nicht nur tiefgläubig, sondern auch besonders geschäftstüchtig waren, macht den Besuch im Kloster Walkenried besonders interessant. Denn hier erlebt der Besucher in einem der größten und innovativsten Klostermuseen Europas Geschichte intermedial und mitunter buchstäblich hautnah mit. Klostergeschichte mit den Augen heutiger Unternehmensführer betrachten? In Walkenried ist genau das der Schlüssel dazu, die Entwicklung zu einem der reichsten und mächtigsten Klöster seiner Zeit zu verstehen. Nicht die Spiritualität, sondern die wirtschaftliche, bauliche und personelle Entwicklung stehen im Mittelpunkt der herausragend aufbereiteten Schaustrecken – eine spannende Erfahrung für Geschichtsbegeisterte und ein großes Erlebnis für Familien mit Kindern.

Natürlich kommt auch der Blick auf das alltägliche Klosterleben nicht zu kurz: historische Schaustücke und die hochklassig rekonstruierten Gebäudestrukturen vermitteln einen plastischen Eindruck vom Leben der Zisterzienser, die aus Kamp am Niederrhein kamen und 1129 in Walkenried ihr Kloster gründeten. Zu den besonderen Höhepunkten für Besucher zählen die »Kreuzgangkonzerte«, die Klosterführungen bei Kerzenschein, die Kinderprogramme des Hauses, der jährlich im September stattfindende Klostermarkt und die »Nacht der Offenen Pforte« am Ostersonntag.

Ein religiöser Mittelpunkt ist das Kloster übrigens noch heute: Der ehemalige Kapitelsaal wird seit 1570 als Kirche genutzt; jeden Sonntag finden hier die Gottesdienste der ev.-luth. Kirchengemeinde Walkenried statt.